Trauma-informierte
soziale Kontexte
In unserer Zeit ankommen – Trauma heilen, gesunde Beziehungsnetze aufbauen, gesellschaftlich beitragen – das ist mein Anliegen und das, worin ich dich gerne unterstütze.
Herzlich willkommen auf meiner Website.

Die Auswirkung von Trauma auf unsere individuelle und kulturelle Entwicklung ist mir in den letzten Jahren auf vielerlei Weise deutlich geworden. Die Erkenntnis, dass ein wesentlicher Teil von dem, was uns normal erscheint, eine direkte oder indirekte Folge von Traumatisierung ist, hat mir einen neuen Schlüssel in die Hand gegeben für Gemeinschaftsentwicklung und Prozessgestaltung. Dies prägt zunehmend meine Arbeitsweise und meine Sichtweise auf soziale Dynamiken. Interessanterweise führt mich die Beschäftigung mit den Prinzipien von Trauma hin zu den Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen, zu einer Lebenslogik, die allen Lebensvorgängen zugrunde liegt und zu der wir in unserer Lebensweise den Zugang ein Stück weit verloren haben. Diese Lebensprinzipien wieder Teil unseres Gewahrseins werden zu lassen, sie zu kennen und zu respektieren, ist Trauma-heilend und zugleich eine stabile und nachhaltige Orientierung für Beziehungen und Kulturentwicklung. Ich biete Räume und Prozesse an, wo wir diese Zusammenhänge erfahren, erforschen und für soziale Prozesse nutzbar machen. In diese Räume lade ich euch herzlich ein.
Wir Menschen sind von Natur aus durch und durch soziale Wesen. Wir möchten kooperieren, mitfühlen, einander helfen, uns miteinander entspannen. Dieser menschliche Grundimpuls ist leider allzu oft überlagert durch Erfahrungen von Ablehnung, Verlassenheit, Zwang, Missbrauch und ähnlichem, die unser Vertrauen ins Leben erschüttert haben. Wie können wir wieder Verbindung herstellen zu dieser unserer WIR-Natur? Für Gruppen und Gemeinschaften biete ich Seminare an zu den Basics eines gesunden Beziehungsraums und den dabei auftauchenden Themen wie z.B. Macht und Hierarchie, Polarisierung, Selbstverantwortung, Arbeit am eigenen Schatten oder Feedbackkultur.


Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Vorgänge sind für die meisten Menschen herausfordernd oder sogar überfordernd. Sie lösen Gefühle wie Angst, Empörung, Verunsicherung oder Ohnmacht aus – aber wohin damit? Es ist fast unmöglich, alleine damit fertig zu werden – und vielleicht auch nicht sinnvoll, denn wir alle sind Teil dieser Vorgänge, ob wir es wollen oder nicht. Ich schaffe Räume, wo wir in Ruhe und ohne Lösungsdruck schauen und fühlen können, wie es uns mit gesellschaftlichen Entwicklungen geht. Sprechen und hören, was uns bewegt, jenseits von richtig oder falsch, rechts oder links. Und vielleicht eine ganz eigene Antwort darauf finden.
In jeder Kultur gibt es Angst, Schock und Schmerz, die im kollektiven Unbewussten abgespeichert sind. Sie konnten zur Zeit ihrer Entstehung (z.B. Krieg, Katastrophen) nicht bewältigt werden. Sie führen ein Schattendasein und mindern unsere Fähigkeit, ein gesundes und friedvolles Leben zu führen in unseren Familien, Gemeinden, Nationen. Unverarbeitete Vergangenheit wiederholt sich, und wir geben sie sogar an unsere Kinder weiter, wenn wir uns nicht um sie kümmern. Wir können zur Heilung dieser alten Wunden beitragen, indem wir uns ihnen gemeinsam und bewusst widmen, sie zur Kenntnis nehmen und fühlen, was damals nicht gefühlt werden konnte und verdrängt worden ist.
Mit einigen KollegInnen biete ich sporadisch Zusammenkünfte an, in denen wir uns kollektiven Traumata widmen.
